Veröffentlicht in Autobiografie, Literatur, Persönliches, Social Media

Interview im COSMO Radio po-russki (WDR)

Am 19. August interviewte mich der russische Sender „Radio po-russki“ (WDR COSMO). Dabei ging es ums Schreiben, um mein Buch „In der sibirischen Kälte“, um Kindesmissbrauch und um die Homosexualität.
Das Interview – in Russisch – läuft ab der 9. Minute.
Mein herzlicher Dank – an den Sender und an Xenia Maximova, die mit mir sprach. Es war ein aufregendes Erlebnis! 🙂

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Veröffentlicht in Literatur, Menschsein, Persönliches

Richtig gut!

Das Buch „Über Mut – Über Leben: Vom Opfer zum Helden“ ist auch an der Ostsee gut angekommen 🙂 .

Im Urlaub, am Strand, unter blauem Himmel scheint Gewalt, Mobbing, Missbrauch ganz weit weg, wie in einer anderen, bösen Welt. Aber es ist diese – unsere – Welt, die Welt der Menschen, und all das, worüber im Buch erzählt wird, passierte größtenteils auch in der Wirklichkeit. Und es wird weiter passieren, immer wieder. Menschen verletzen andere Menschen, misshandeln, missbrauchen und demütigen sie. Sich zur Wehr zu setzten, sich zu behaupten, sich Hilfe zu holen erfordert Mut, aber es ist der einzige Weg, der aus der Opferrolle herausführt, der dich stark und dein Leben wieder lebenswert macht.

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Veröffentlicht in Persönliches

Die Ferndiagnose

Obwohl ich mich zunächst entschlossen hatte, dem keine Beachtung zu schenken und mich nicht aufzuregen, merke ich, dass es mir doch keine Ruhe gibt. Also habe ich entschieden, die Sache auf eine andere, auf meine, Art abzuhacken – indem ich meinen Gedanken hier freien Lauf lasse.

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Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches, Psyche

Die Geschichte (m)einer Depression

Das Thema Depression kommt immer wieder in meinen Texten vor und trotzdem fehlen mir für die Beschreibung dieser grauen Hexe oft die passenden Worte. Ja, für mich ist sie eine graue Hexe und dazu auch noch mit vielen Gesichtern – es kann ein hämisch grinsendes, ein Panik einjagendes, ein aus der Ferne beobachtendes, es kann aber auch ein gleichgültiges und nichtssagendes Gesicht sein, aber es ist stets dunkel, farblos und hässlich. Mit einem Wort – grauenvoll.

Sie nahm von mir Besitz, als ich etwa fünf Jahre alt war. Vielleicht war sogar die folgende Episode, die ich noch gut in Erinnerung habe, der Moment, in dem sie sich mir zum ersten Mal zeigte.

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Veröffentlicht in Autobiografie, Literatur

Rosa Ananitschev: Andersrum

Making of:

Es sollte eine Kurzgeschichte zu einem Bild werden … eines, auf dem ein kleines Mädchen eine riesige, in die Erde eingepflanzte, leuchtende Glühbirne bestaunt. Eine Mischung aus Fantasie und eigenen Kindheitserlebnissen – zunächst als abgeschlossene Geschichte auf einer Internetplattform.
Im Mittelpunkt steht die kleine Lisa, ein Kind, das in einem sibirischen Dorf aufwächst und Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Fremden macht. Der Fremde will Lisas sehnlichsten Wunsch erfüllen und sie von ihrer Traurigkeit und den Albträumen befreien.
Das kleine Mädchen wuchs mir von Anfang an ans Herz und als ich die fünf Begriffe „Frühlingsbote, Berggipfel, rote Stiefel, Kieselstein, Suppe“ als Vorgabe für eine neue Kurzgeschichte vor Augen hatte, sprangen mich die ‚roten Stiefel‘ förmlich an. 

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